Pfefferminze

Heilen mit Pfefferminze

 

Liebe Freunde der Praxen Schell,

Pfefferminztee kennt wohl jeder schon seit Kindesbeinen als Hausmittel bei Magen- und Darmverstimmungen und gegen Übelkeit. Was die Oma schon wusste, konnte nun die moderne Wissenschaft belegen und viele gesundheitliche Wirkungen der Heilpflanze nachweisen.

 

Pfefferminze bei Alltagsbeschwerden

Zu medizinischen Zwecken werden die Blätter der Pfefferminze verwendet, sowie das aus ihnen durch Dampfdestillation gewonnene ätherische Öl. Aus den frischen oder getrockneten Blättern können Sie einen Heiltee herstellen, das Pfefferminzöl wird vor allem äußerlich angewendet. Es ist das meistverwendete ätherische Öl und wird als Einreibung, Badezusatz und zur Inhalation eingesetzt.

Ihre Inhaltsstoffe machen die Pfefferminze zu einer der beliebtesten Heilpflanzen überhaupt, deren Wirkung in vielen Studien nachgewiesen wurde. Bei Kopfschmerzen und Migräne wirkt das ätherische Minzöl einer Studie der Universität Kiel zufolge ebenso gut wie das Schmerzmittel Paracetamol.

Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Journal of the International Society of Sports Nutrition zeigte, dass ein paar Tropfen des ätherischen Öls in einer Flasche Wasser getrunken die Leistungsfähigkeit von Sportlern deutlich erhöht.

Die Pfefferminze wirkt:

innerlich:

  • krampflösend
  • verdauungsfördernd
  • appetitanregend
  • leistungsteigernd
  • belebend

äußerlich:

  • kühlend
  • antiseptisch
  • schmerzstillend

Das ätherische Öl greift direkt an der glatten Muskulatur der Verdauungsorgane an und entspannt hier Verkrampfungen. Gleichzeitig wird der Gallefluss angeregt wodurch die Verdauung gefördert wird.

Auf der Haut aktiviert das Pfefferminzöl die Kälterezeptoren und sorgt dadurch für Kühlung und ein vermindertes Schmerzempfinden.

Die Pfefferminze hilft Ihnen bei:

Innerlicher Anwendung:

  • Magen- Darmbeschwerden
  • Magenschleimhautentzündung
  • Reizdarm
  • Übelkeit
  • Erschöpfung

Äußerlicher Anwendung:

  • Entzündungen der Atemwege
  • Erkältung (Schnupfen, Halsschmerzen)
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum
  • Muskel- und Nervenschmerzen

So wenden Sie die Pfefferminze an:

Grundrezept für Pfefferminztee: Überbrühen Sie vier frische Pfefferminzblätter oder 1 TL getrocknete Blätter in einer Tasse mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee vor dem Abseihen 10 Minuten bedeckt stehen. Trinken Sie bei Bedarf 3 – 5 Tassen täglich, bis sich Magen und Darm wieder beruhigt haben oder bis Sie sich bei Erschöpfung erfrischt fühlen.

Pfefferminzinhalation bei Erkältung: Geben Sie einige Tropfen Pfefferminzöl in einen mit heissem Wasser gefüllten Inhalator. Atmen Sie langsam und entspannt den minzigen Duft. Sie werden sofort eine befreiende Wirkung feststellen – insbesondere bei akuter Verstopfung der Nase aber auch bei Husten.

Minzöleinreibung gegen Kopfschmerzen: Tupfen Sie bei Spannungskopfschmerz oder Migräne ein par Tropfen des ätherischen Öls auf die Schläfen und die Stirn, und massieren Sie es in sanften kreisenden Bewegungen ein.