Kaffee — Studienergebnisse

Nierenkrebsrisiko bei koffeinhaltigem und entkoffeiniertem Kaffee verschieden

Während eine Reihe von Studien auf einen umgekehrten Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Risiko für ein Nierenzellkarzinom (NZK) verwiesen haben, haben wenige den Unterschied anhand von koffeinhaltigem versus entkoffeiniertem Kaffee untersucht. Nun hat eine an der Mayo Clinic durchgeführte Forschungsarbeit darauf hingewiesen, dass die Art des konsumierten Kaffees eine signifikante Auswirkung auf den Zusammenhang hat.

In einer Kohorte von 669 inzidenten NZK-Fällen und 1.001 bezüglich Häufigkeiten abgeglichener Kontrollpersonen wiesen jene, die koffeinhaltigen Kaffee tranken, ein geringeres Risiko auf, ein NZK zu entwickeln, verglichen mit jenen, die gar keinen Kaffee tranken. Nach Bereinigung um Alter, Prüfzentrum, Geschlecht, Rauchen, BMI, Hypertonie und Alkoholkonsum war regelmäßiger Konsum von koffeinhaltigem Kaffee mit einem um 26 % verringerten Risiko für NZK assoziiert. Es gab eine Tendenz hin zu einem erhöhten Risiko bei Konsum von entkoffeiniertem Kaffee.

Der Konsum von entkoffeiniertem Kaffee stand auch in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko zur Entwicklung eines klarzelligen NZK-Subtyps, insbesondere der aggressiven Form des klarzelligen NZK (ccRCC). Tatsächlich war das Risiko, ein aggressives ccRCC zu entwickeln, bei Personen, die entkoffeinierten Kaffee tranken, verglichen mit Nicht-Kaffeetrinkern beinahe doppelt so hoch.

Die Autoren stellen die Theorie auf, dass die Wirkungen mit dem Entkoffeinierungsprozess zusammenhängen könnten, der die Menge von Antioxidantien im Kaffee verringern oder eine Belastung durch toxische Lösungsmittel mit sich bringen kann.

 

 

Diese Erkenntnisse belegen wieder einmal mehr das von mir vertretene Postulat, dass nur unveränderte Naturprodukte vom Körper akzeptiert und verarbeitet werden können!

Für Kaffee gilt, dass die natürliche Zubereitung Risiken und Intoxikationen ausschliesst! French-Press, türkische Zubereitung sind die Methoden.

Meiden Sie Filter und Zellstoffe in jeder Form, vor allem aber Aluminium!

 

Beratung und Unterstützung:

 

Praxen Schell, Berlin, Rom und Stuttgart

www.praxis-schell.de