Grippe – Impfung

Macht die Grippe-Impfung eigentlich Sinn?

Wie jedes Jahr im Herbst ist wieder eine große Kampagne zur Grippeimpfung angelaufen. Für meine Patienten und Interessierte werde ich kurz darstellen, warum aus meiner Sicht eine Grippeimpfung keinen Sinn macht – machen kann.

Die Frage, ob Geimpfte einen gesundheitlichen Vorteil haben gegenüber Ungeimpften, wird nicht beantwortet, da entsprechende Untersuchungen weder durchgeführt, noch publiziert wurden. Das entspricht nicht der sonst gängigen, wissenschaftlichen Vorgehensweise.

Alles, was bei der Zulassung eines Impfstoffs von den Herstellern verlangt wird, ist der Nachweis von sogenannten Antikörpern  im Blut. Doch auch hier fehlt ein handfester Beweis, dass Menschen mit hohen Antikörpertitern gesünder sind als Menschen ohne nachweisbare Titer.

Wir wissen also nicht, ob die Grippeimpfstoffe überhaupt irgendeinen positiven Nutzen haben.

Zwischen 1985 und 2008 hat sich die Menge der verimpften Grippe-Impstoffdosen vervierzehnfacht (AGI-Saisonbericht), ohne dass die Anzahl der Todesfälle aufgrund von Atemwegerkrankungen, Pneumonie und Grippe zurückgegangen wäre (statistisches Bundesamt).

Nebenwirkungen

Sie werden beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI), die zuständige deutsche Zulassungsbehörde, erfasst. Es besteht eine gesetzliche Meldepflicht von Impfkomplikationen.

Allein im Jahr 2010 wurden laut Meldedatenbank des PEI über 1.000 Erkrankungen im Zusammenhang mit der Influenzaimpfung gemeldet, darunter 30 Todesfälle. Die Melderate liegt allerdings nur zwischen einem Promille und fünf Prozent. Man braucht nur noch hochzurechnen.

Die bösen Viren

Es fehlt übrigens der eindeutige Beweise dafür, dass die im Zuge einer Erkältungserkrankung nachweisbaren Bakterien und Viren von Aussen in den Organismus eingedrungen sind. Wahrscheinlicher scheint ihre Aktivität eher die Folge einer Schwäche des Körpers im Umgang mit Stressfaktoren zu sein.

Die Ursachen

Ein wesentlicher Stressfaktor im Winter ist natürlich der Mangel an Sonnenlicht und damit der Mangel an lebenswichtigem Vitamin D. In Verbindung mit den Temperaturen der kalten Jahreszeit muss der Körper aus der Situation das Beste machen und angemessene Gegenmaßnahmen einleiten. Diese äußern sich dann in Form einer Infektion. Was dabei genau passiert, weiß man noch nicht. Auffällig ist jedoch, dass natürlich durchgestandene Infektionen den Organismus langfristig zu stabilisieren scheinen. Infektionen sind demnach eher als ein Teil des Heilungsvorgangs anzusehen.

Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

Das Wichtigste ist, dass Sie Vitamin D auftanken. Optimalerweise durch natürliches Sonnenlicht, und zwar dann, wenn die Sonne am höchsten steht.

Eine mögliche Alternative zu echtem Sonnenlicht sind Solarien, die das sogenannte UVB-Spektrum abdecken.

Eine weitere Alternative sind Nahrungsergänzungsmittel mit hohem Vitamin D-Gehalt.

Doch auch andere Vitalstoffe (Vitamine und Mineralien) sind wichtig.

Wenn Sie Rat und/oder Hilfe brauchen, hilft Ihnen die Praxis Schell gerne weiter!

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