MMS

Natriumchlorit (NaClO2) – auch bekannt unter dem Begriff MMS

Wir haben bisher NaClO2 bei bestimmten Krankheitsbildern empfohlen. Aufgrund einer Verfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart (Juli 2014) wurde der Einsatz und die Empfehlung weitestgehend untersagt.

Ich möchte Sie dennoch sachlich über die umstrittene chemische Substanz informieren.

Der Einsatz dieses einfachen Mineralpräparates kann bei bestimmten infektiösen Krankheitsbildern sinnvoll sein.

Sie müssen allerdings wissen, dass NaClO2 (NatriumChlorit oder MMS) von uns weder abgegeben, noch verordnet wird.

Bei Infektionskrankheiten (dazu zählen wir alle Krankheiten, bei denen anaerobe Mikroorganismen wie Bakterien, Viren etc. eine (ursächliche) Rolle spielen) kann zur Therapie auch eine Substanz eingesetzt werden, die der Körper eigentlich selbst herstellt und zur Bewältigung einer infektologischen Krise einsetzt. Ist die Krise zu stark, kann ggf. die Produktion von Chlordioxid-Ionen zu schwach sein oder gar unterbunden werden. In dem Falle könnte es von Aussen zugeführt werden (Einreibung, oral, im Extremfall sogar via Infusion).

Die chemisch-biologische Erklärung der Wirkung:

Aus Natriumchlorit (NaClO2) entsteht durch Ansäuern Chlordioxid (ClO2-Dioxychlor). Dies ist ein metabolischer Giftstoff, der den Stoffwechsel von Mikroorganismen stört und sie auf diese Weise abtötet.

NaClO2 gehört zu den oxidierenden Bioziden, welche den Nährstofftransport durch die Zellwände unterbrechen. Chlordioxid ist ein gefährlicher Sprengstoff. Es ist so hochexplosiv, dass man es nicht transportieren oder lagern kann, weil es jeden Behälter zerstört. Deshalb

wird es immer vor Ort hergestellt, also gerade da, wo man es braucht. Zum Beispiel im Körper.

Dort führt es zu einer Oxidation. Chlordioxid ist ein ungemein hungriger Elektronenräuber, der allen pathogenen Viren oder Giftstoffen sofort fünf Elektronen entzieht. Einen solch heftigen Oxidationsprozess überleben die unerwünschten Opfer nicht und zerfallen. Auch das Chlordioxid-Molekül (ClO2) zerfällt durch die chemische Reaktion: Der daraus freigesetzte Sauerstoff (O2) verbindet sich entweder mit Wasserstoff (H2) zu Wasser (H2O) oder mit Kohlenstoff (C) zu Kohlendioxid (CO2). Das nun ladungsneutrale Chlor-Ion verbindet sich mit Natrium zu ganz gewöhnlichem Speisesalz (NaCl).

So werden aus einem aggressiven Oxidationsmolekül in unserem Körper drei vollkommen harmlose Grundsubstanzen gebildet, während schädliche Mikroben diese chemische Umwandlung nicht überleben.

Der Grund dafür, dass das stark ätzende Chlordioxid praktisch nur pathogenen Erregern den

Garaus macht, liegt darin, dass es nur Mikroben zerstört, deren pH-Wert unter 7 liegt, die also sauer und damit schädlich sind. Diese Mikroben leben somit nicht über „Sauerstoffatmung“, sondern über Gärung. Übersäuerung ist der Nährboden für Krankheit!

Kann das instabile Chlordioxid (ClO2) im Körper explodieren? Nein, denn es ist durch eine Art molekulare Zwangsjacke, nämlich Natrium, stabilisiert. Natrium macht Dioxychlor zu der eigentlichen Zauberformel, NaClO2 – Natriumchlorit. Damit ist auch erklärt, woher das bereits erwähnte Natriumatom stammt, das sich mit dem durch das Abtöten der Organismen frei werdenden Chloratom zu Natriumchlorid – Kochsalz – verbindet. Dieses stabile Natriumchlorit ist nicht nur die altbekannte Ausgangssubstanz von stabilisiertem Sauerstoff, sondern auch von NaClO2 (MMS).

Die Wirksamkeit von Natriumchlorit ist um den Faktor 1000 höher, als die von stabilisiertem Sauerstoff. Erst wenn das sehr alkalische Natriumchlorit mit einer Säure in Kontakt kommt, z. B. mit Essig oder Magensäure, entsteht antibakterielles Chlordioxid. Auf diese Weise wird der ursprünglich explosive Stoff (ClO2) in winzigen Mengen im Körper direkt gebildet, wo er dann seine reinigende Aufgabe ohne Nebenwirkungen voll entfalten kann.

Obwohl der Wirkstoff Mikroben blitzschnell in wenigen Millisekunden abtötet, sind höhere Organismen wie Tiere oder der Mensch sehr unempfindlich gegen Chlordioxid.

Natriumchlorit-Lösung (eine Flüssigkeit, die ca. 25 –29 % NaClO2 enthält) mischt man mit einer Säure (Essig, Zitronensäure, Salzsäure oder rechtsdrehende Milchsäure) und lässt sie eine Minute stehen. Durch die Zugabe der Säure wird die stark basische Lösung neutralisiert, das heißt, es bildet sich viel mehr Chlordioxid als bei bloßer Verwendung von Wasser. Trotzdem läuft dieser Prozess sehr kontrolliert ab. Man spricht deshalb von einer retardierten, einer verzögerten Wirkung, die über Stunden anhält.

Die roten Blutkörperchen sind normalerweise nicht in der Lage, Sauerstoff (O2) und Chlordioxid (ClO2) voneinander zu unterscheiden. Trifft ein rotes Blutkörperchen im Magen auf Chlordioxid, wird es unverzüglich aufgenommen und in die Blutbahn überführt.

Kommt nun im Blut z. B. ein Malaria-Parasit mit dem Chlordioxid-Molekül in Berührung, zerfallen beide in einer chemischen Reaktion.

Obwohl Chlordioxid hundertmal mehr Energie als reiner Sauerstoff enthält, greift es trotzdem nur kranke Zellen oder schädliche Erreger an. Sind Parasiten vorhanden, baut sich Chlordioxid auf natürliche Weise zu Salz und Sauerstoff ab. Da man nur winzigste Mengen einnimmt – die empfohlene Anfangsdosis ist ein bis zwei Tropfen NaClO2- (MMS) Lösung – kann der Körper das zusätzlich entstandene Salz leicht verstoffwechseln. Betrachtet man das Blut unter einem Dunkelfeldmikroskop, offenbart sich die belebende Wirkung von NaClO2 (MMS). In belastetem Blut zeichnen sich die Oberflächen der roten Blutkörperchen schlecht ab. Oft sind

diese miteinander verklebt („Geldrollen“-Bildung), was auf Übersäuerung und einen Mangel an Wasser und Mineralstoffen hinweist. Eineinhalb Stunden nach der Einnahme von 10 Tropfen MMS, die mit Säure aktiviert wurden, zeigt dasselbe Blut eine deutliche Verbesserung:

Die roten Blutkörperchen sind weniger verklumpt, und – was noch wichtiger ist – die weißen

Blutzellen des Immunsystems bewegen sich zu den noch verbliebenen Kristallisationsklumpen hin.

Die entsprechenden Filmaufnahmen belegen, dass die weißen Blutkörperchen nach der Einnahme von MMS zehnmal aktiver waren.

Anwendung von Natrium-Chlorit

Achtung:

Die Wirkung von NaClO2 ist so stark, dass sie bei geschwächten und sensiblen Menschen unangenehme Nebeneffekte hervorrufen kann, wenn anfangs eine zu hohe Dosis eingenommen wird. Dazu gehören Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen.

Es ist auch denkbar, dass eine Herxheimer Reaktion auftritt, wenn eine zu große Menge an

Erregern in kurzer Zeit zerfällt und dabei so viele Bakteriengifte freisetzt, dass der Körper sie nicht gleichzeitig ausschwemmen kann. Es kommt dann zu einer kurzzeitigen Vergiftungserscheinung, die man als Jarisch-Herxheimer-Reaktion oder kurz Herx bezeichnet.

Mit einer geringen Anfangsdosierung und einer sanften Steigerung von NaClO2 sowie viel Wasserkonsum kann diese Reaktion aber vermieden werden.

Die Anwendung durch medizinische Laien birgt grosse Gefahren für den Patienten!

MMS sollte also nie ohne medizinische Kontrolle genommen werden!

NaClO2 muss immer eingebunden werden in ein therapeutisches Begleitkonzept, das den individuellen Bedürfnissen des Patienten angepasst sein muss!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass Sie in meinen Praxen NaClO2 weder erwerben können, noch wenden wir diese chemische Substanz an.

Sollten Sie dennoch Fragen haben, nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder rufen Sie an, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren!