Hochfrequenztherapie – HFT

Die Hochfrequenztherapie – HFT ist ein kräftig und gleichzeitig schonend wirkendes Verfahren mit einem sehr breiten Anwendungsspektrum.

Die spezifische Wirkung dieser Therapie liegt in einer allgemeinen Anregung des Stoffwechsels.

Je nach therapeutischem Zweck werden verschiedene Glaselektroden verwendet. Man nimmt ein leichtes Knistern und violette Glimmlichtentladungen wahr. Auf der Haut entsteht ein Prickeln, ggf. eine Erwärmung des Behandlungsgebietes, denn es wird ein größerer Hautreiz erzeugt. Dabei wird die Wärme nicht eingeleitet, wie z.B. beim Rotlicht, sondern sie entsteht im Körper selbst.

Durch die gezielte HFT kann man den Blutstrom lenken und in den Problembereichen die Durchblutung um ein Vielfaches erhöhen.

Die HFT ist bereits in der medizinischen und kosmetischen Literatur 1879 beschrieben worden. Ab 1920 war sie in Deutschland in der medizinischen Anwendung weit verbreitet, geriet aber zur Zeit des 2. Weltkrieges zunächst wieder in Vergessenheit.

Neuere Forschungen belegen, dass die besondere therapeutische Wirkung der HFT durch die von Tesla entdeckten Longitudinalwellen zu Stande kommt. In Resonanz mit diesen Wellen reagiert das durchflutete Organ mit einer spezifischen Heilreaktion.

Die Anwendungsgebiete sind hauptsächlich in den Bereichen:

  • Orthopädie (Behandlung von Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates )
  • Rheumatologie, Gewebebehandlungen
  • Hauterkrankungen
  • Wundheilungsstörungen
  • allgemeiner Fehlregulation des vegetativen Nervensystems.

Die Indikationenliste ist viel umfassender und kann hier nur beispielhaft dargestellt werden.

HFT wird unter Verwendung speziell dafür entwickelter Elektroden auch z. B. zur Warzen- oder Tatooentfernung eingesetzt. Die Entfernung erfolgt deutlich schonender, als es ein Laser je könnte. Durch die Resektion wird die gefürchtete Narbenbildung vermieden.