Gewichtsmanagement

Für die meisten bedeutet dies – Übergewicht abbauen, für wenige – Untergewicht aufbauen. Die folgenden Betrachtung beschränken sich nicht auf Übergewicht, sondern betreffen gleichermassen auch Menschen mit Untergewicht.

Gewicht ist relativ

Lassen Sie uns erst einmal über ganz grundsätzliche Dinge reflektieren und nachdenken.

Das Körpergewicht hängt zu einem hohen Prozentsatz (Ergebnisse von Studien schwanken zwischen 40 und 70 %) von den individuellen genetischen Bedingungen ab. Das persönliche Normalgewicht ist so individuell wie die Körpergröße und dieser „Setpoint“ wird vom gesunden Körper mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigt.

Die biologischen Gesetze sehen obendrein im Lauf des Lebens eine langsame, aber stetige Gewichtszunahme vor. Ob Sie Übergewicht haben oder nicht, kann also nicht am BMI (Body-Mass-Index) oder an zeitgenössischen Schönheitsidealen festgemacht werden. Eine Betrachtung der eigenen Eltern und Geschwister und Familienfotos aus der Vergangenheit bieten hier aussagekräftigere Hinweise.

Weicht Ihr Gewicht von „der Norm“ ab, so muss zunächst die Ursache dafür gefunden werden. Die Ursache ist meist nicht, dass Sie zu viel oder zu wenig essen und/oder sich zu wenig oder zuviel bewegen, denn auch für die Menge und Zusammensetzung der Nahrung und für das Bewegungsbedürfnis hat der gesunde Körper einzigartige Regelsysteme.

Es hilft also nichts, nur durch Diäten das Körpergewicht senken zu wollen, im Gegenteil: Diäten sind eine der häufigsten Ursachen für Übergewicht. Der inzwischen hinlänglich bekannte Jojo-Effekt tritt ein, weil die biologische Reaktion, die sicherstellen möchte, dass das Körpergewicht erhalten bleibt, sozusagen Reserven für die nächste „Hungerperiode“ bildet. Mehr essen hilft Untergewichtigen ebensowenig, denn der Körper lehnt die Resorption des Überangebots meist ab. Erbrechen und Spontanentleerungen sind die Symptome.

Bei Übergewicht bewirkt selbst eine chirurgische Fettabsaugung (Lipusektion) auf Dauer keine Senkung des Gewichtes. Nach einem solchen Eingriff war einer Studie zufolge die Hälfte der Patienten nach 6 bis 24 Monaten deutlich schwerer als vorher. Das Fett tauchte da auf, wo es noch Fettzellen gab, leider oft zwischen den Organen, wo es wesentlich größeren Schaden anrichten kann als auf den Hüften.

Gewichtsabweichungen sind “nur” Symptom

Am häufigsten sind das Immunsystem und das hormonelle System nicht mehr in Ordnung, mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Stoffwechselgeschehen.

Weitere Faktoren scheinen in der Verabreichung von chemischen Substanzen (Medikamente, Sucht- und Rauschmittel) zu liegen, die wiederum nachweislich in Wechselwirkung zu immunologischen und hormonellen Geschehen sind.

In der komplementären und ganzheitlichen Medizin gehen wir schon lange davon aus, dass Infektionen mit Viren oder Bakterien Spuren im Körper hinterlassen können, deren krankmachender Einfluss mit der Zeit wirksam wird. In der noch jungen Forschung in Bezug auf Gewichtsprobleme und Infektionen gibt es erste eindeutige Ergebnisse, die darauf hinweisen, dass auch Übergewicht die Folge von Infektionskrankheiten sein kann.

Seelische Zustände sind von jeweils typischen hormonellen Aktivitäten gekennzeichnet. Diese Hormone wirken sich gleichermaßen auf den Körper, seine Funktionen und sein Erscheinungsbild aus.

Durch viele Studien längst bewiesen ist, dass Stress einer der wichtigsten Faktoren für eine abweichende Gewichtsentwicklung ist.

Dabei geht es nicht nur um Stress am Arbeitsplatz oder in sozialen Beziehungen.

Für den Körper bedeutet es auch nachweislich Stress, wenn seine ursprünglichen Bedürfnisse auf Dauer missachtet werden. Reizüberflutung ist das Zauberwort.  Wer schon mal erlebt hat, was ein völliges Ausklinken aus TV, facebook, email, Smartphone etc. für eine radukale Wirkung hat, weiss, wovon ich spreche. Die Regulationssysteme sind per se überlastet.

Was tun? Der Weg zum Normalgewicht!

  • ausführliches Gespräch (Anamnese) und Diagnose
  • Ernährung um- und einstellen !!!
  • evt. Behandlung von begleitenden Erkrankungen
  • Verbesserung/Wiederherstellung der Regulationsfähigkeit durch individuell zusammengestellte Maßnahmen (z.B. Darm-Sanierung, immunologische Kompetenzsteigerung
  • Verbesserung und Anregung des Stoffwechsels (Säure-Basen-Ausgleich, Ausleitung von Toxinen und/oder Schwermetallen …),
  • Medikation, z. B. Homöopathische Komplexe oder phytotherapeutische Mittel
  • Verbesserung des Gewebestoffwechsels durch die bewährte Gewebe-Therape Schell – GTS®
  • Angebot eines begleitenden und effektiven Bewegungsprogramms

Erfahrungen

Patienten erleben unterschiedlich, ganz individuell. Vorschläge zur Therapie sind in der Form der Vereinbarung zu sehen zwischen Ihren eigenen Anteilen (Körper, Geist, Seele und Ihren Gefühlen).

Dieses Arrangement herzustellen, ist meine Aufgabe.

Nebenwirkungen

Nervosität, psychosoziale Fehlleistungen sind in jeder therapeutischen Massnahme möglich.

Negative Begleiterscheinungen sind ansonsten nicht zu erwarten.

Kontakt

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